Warum Frauen nicht einparken können…

Nahezu alle Witze über Frauen und Autos haben einen Funken, ach was ein loderndes Feuer, an Wahrheit in sich. Ich bin von Frauen umgeben und weiß daher wovon ich rede.

Voll guter Absichten wechselten wir nach vielen Jahren unseren Versicherungsanbieter, weil wir gerne bei einer heimischen Versicherung Kunde sein wollten. Die kennen uns, wir kennen die und es herrscht ein vertrauensvolles Verhältnis. Nach wenigen Monaten jedoch möchte uns die Versicherung gerne wieder loswerden oder unsere Prämien um gefühlte tausend Prozent erhöhen. Warum? Och, weil die eine Kollegin mit einem Schneeschieber den Lack des Wagens komplett umgestaltet hatte. Nun gut, es stand eine kleine Kante vor und wer untersucht schon sein Arbeitsgerät, bevor er sich mit artfremden Werkzeug einem zugeschneiten Auto nährt? Die gleiche Kollegin dachte auch, dass der Sturm Kyrill das TomTom aus dem eingeschlagenen Fenster entführt hatte. Erst nach längerer Überlegung schien ihr das Fortwehen des mit einem Saugnapf angebrachten elektrischen Gerätes als unwahrscheinlich und sie verstand, warum Tom Tom beim Parken lieber im Handschuhfach wohnen wollte.

Beim Parken eines Autos weder den Gang einzulegen, noch die Handbremse anzuziehen fand ich auch gewagt. Als der Wagen, erfreut über die ungeahnte Freiheit, auf die Straße rollte, standen die Fahrzeuge der Opfer an der Ampel und konnten nicht weg. Somit war eine hohe Schadenssumme gegeben. Ich leide allerdings mit der einen Kollegin, die immer für (fast!) alle Kolleginnen die Autos in der (natürlich viel zu schmalen) Garage parken muss. Einmal hat sie nun auch eine Wand geküsst, aber dafür hat sie es vorher schon viele Male unfallfrei geschafft. Nicht auszudenken, wenn jede Kollegin selber versuchen würde, das Kamel im Nadelöhr zu parken.

Gute Fahrt

Ihre

Tina Voß